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Philipp Zitzlsperger
Eine Theorie der 'Kleidung im Bild' muss erst noch geschrieben werden. Die Leitfrage lautet: Nach welchen Regeln werden Kleidung und Kostüme als Kostümargumentation in der bildenden Kunst eingesetzt und wie ist ihr Verhältnis zur rekonstruierbaren Realität? Die Forschung hat sich bisher mit der Geschichte von Textilien und Kleidung, bisweilen auch mit ihrer Symbolgeschichte beschäftigt. Doch über die kleider- und sozialhistorische Komponente hinaus ist die kunsthistorische Relevanz der 'zweiten Haut' des Menschen und seiner ebenso dekorativen, distinktiven wie bildhaften Verwendung von Textilien weitgehend unterbelichtet. Die Autoren dieses Bandes blicken dezidiert durch die 'vestimentäre Brille' und bieten neue Deutungen zur bildenden Kunst vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
| Pages | 231 |
|---|---|
| Search language | german |
| ISBN_10 | 3-980-94369-0 primary |
| ISBN_13 | 978-3-980-94369-7 primary |
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