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Volker Rittberger, Julian Bergmann, Ingvild Bode, Gabriele Abels
Neben Staaten sind heute eine ganze Reihe weiterer politikmächtiger Akteure wie transnationale Konzerne, weltbürgerschaftliche Aktionsgruppen, transnationale Terrorgruppen und internationale Bürokratien zu identifizieren, die das Weltgeschehen entscheidend beeinflussen können. Dies führt dazu, dass selbst mächtige Staaten wie die USA zwar noch in der Lage sind, im Alleingang Probleme anzugehen, sich aber außer Stande sehen, diese auch alleine zu lösen. Ein Weltregieren durch einen Hegemon oder ein neues Imperium, wie es vor kurzem noch diskutiert wurde, erwies sich als eine unzutreffende Erwartung. Damit muss die Frage, wer die Welt regiert, neu beantwortet werden. Der Problemdruck, der den Risiken des global vorherrschenden wissenschaftlich-technischen Lebensmodells entspringt, macht den Bedarf nach einer Ordnung stiftenden Weltpolitik und damit nach Weltregieren in mehr und mehr Politikfeldern immer dringlicher. Doch nicht nur die Probleme, sondern auch die Entscheidungsprozesse werden angesichts der Vielfalt politikmächtiger Akteure und deren grenzüberschreitendem Handeln immer unübersichtlicher ... (Quelle: Text Verlagseinband / Verlag).
| Edition | 1. Aufl. |
|---|---|
| Publisher | Nomos |
| Pages | 294 |
| Search language | german |
| ISBN_13 | 978-3-832-94179-6 primary |
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