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Masha Gessen
2000 veröffentlichte das Clay Institute sieben Milleniums-Rätsel der Mathematik und setzte ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für deren Lösung aus, darunter die Poincaré-Vermutung. 2002 wurde der Beweis erbracht: von Grigorij Jakowlewitsch "Grischa" Perelman, einem exzentrischen russisch-jüdischen Mathematiker. Aber er lehnte ab, nicht nur das Geld, sondern zunehmend auch die Welt. Heute lebt er ohne Festanstellung und völlig zurückgezogen bei seiner Mutter in St. Petersburg. Warum konnte gearde das Leningrader Wunderkind der 1970er und Sieger der internationalen Mathematikolympiade das Problem lösen? Aus Gesprächen mit Mitschülern, Lehrern und Kollegen entsteht das Bild eines Mannes, dessen fast übermenschliche gedankliche Strenge ihn zu mathematischen Höchstleistungen befähigt, aber auch immer stärker von der Welt entfremdet.
| Edition | 1. Aufl. |
|---|---|
| Publisher | Suhrkamp |
| Pages | 321 |
| Search language | german |
| ISBN_10 | 3-518-42370-3 primary |
| ISBN_13 | 978-3-518-42370-7 primary |
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