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Oliver Dimbath, Michael Heinlein
"Nachdem vor über 25 Jahren Fragen nach kulturellen Phänomenen des Gedächtnisses, des Erinnerns und des Vergessens vor allem durch Vertreter(innen) der Kulturwissenschaften wiederentdeckt worden sind, zeichnet sich seit wenigen Jahren auch in der Soziologie ein über vereinzelte Vorstöße hinaus gehendes Interesse an diesen Problemen ab. Dabei scheint sich der Umgang mit dem Thema auch hier in zwei Richtungenweiterzuentwickeln: Auf der einen Seite finden sich zunehmend theoriesystematische Beiträge, die entweder eine soziologische Theorie des Gedächtnisses, Erinnerns und/oder Vergessens (weiter-)entwickeln wollen beziehungsweise den Versuch unternehmen, die mit den Begriffen verbundenen Probleme in bestehende Theorien zu integrieren. Auf der anderen Seite gibt es im Rahmen der Disziplin eine Reihe von empirisch ausgerichteten Forschungsprojekten, die - meist an Schnittstellen zu Geschichtswissenschaft/Oral History, Volkskunde, Kulturwissenschaft, Organisationsforschung oder Politikwissenschaft - ihre Analysen bereits unter Verwendung der Gedächtnisterminologie anstellen."--
| Publisher | Springer Vieweg. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
|---|---|
| Search language | german |
| ISBN_13 | 978-3-658-03470-2 primary |
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