Kleiner Reisefü̈hrer ins Nichts
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Klappentext: Kacz lebt in Brighton, dem englischen Seebad, in der Pension der Witwe Hawkins. Er tut wenig und ist doch viel beschäftigt: Mit Aufzeichnungen, einer nicht unbedenklichen Zuneigung zum Alkohol, zu Frauen und seinen Forschungsprojekten. Ein Brief seines Vaters, der sterbenskrank ist, ruft ihn nach Berlin. Er findet den Alten eigentlich ganz munter vor und gerät im Hause, dem Bestattungsinstitut Ambrosia, das er erben soll, in eine Geisterbahn der Irr-Systeme: obskure Ärzte, russische Ratgeber, schöne Krankenschwestern und Geister treiben dort ihr Unwesen. Vom Keller bis zum Dachboden scheinen hier alle Geheimnisse des Lebens und Sterbens versammelt. Enttäuschungen und Liebesleid, Raffgier und Wahn-Ideen, Überlegungen zur Verbesserung der Geschäftslage - Kacz, taumelnd, reagiert abwechselnd mit Enthaltsamkeit und Erhöhung des Alkoholkonsums... Kacz' Problem ist, dass es ihm partout nicht gelingt zu scheitern. Ein Buch über eine unerwiderte Liebe zur Welt und die Flucht vor ihr. Ein unterhaltsamer Roman - heiter, klar und melancholisch.
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von Kieseritzky
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