Hihi-- Mein argentinischer Vater
Work detail
Vor {u2013} im biografischen Sinn {u2013} unermesslich vielen Jahren hat Zwickys leiblicher Vater eine konkrete Berufsofferte aus Argentinien ausgeschlagen und mit ihr gleich einen gesamten Lebenskontinent für die Familie. Das Buchprojekt Hihi weint dieser vertanen Chance offenkundig nicht nach; vielmehr lacht es über die ausgekochte Unmöglichkeit, Südamerikanismen als Vaters Leben irgendwie organisch eingewachsene Realitäten mehr als bloss ahnen zu können. Hihi {u2013} Mein argentinischer Vater überträgt der Sprache das vielleicht unzumutbare Geschäft, Ungelebtes darzustellen. Ein Vater, den es so nicht gibt, übersiedelt nach Argentinien (und für einen beinahe buchlangen Weekendausflug gleich weiter nach Uruguay) und überantwortet seinen Sohn, den es auch als Autor nicht gibt, der gnadenlosen Freiheit, vom noch unerfundenen Leben in der Pampa (»Prärie±) einigermaßen ausführlich zu berichten. Ist dieses Leben in der Prärie das neue, das wahre, das geschönte, das unverschämte Leben? Ist der Sohn des Höngger Prokuristen mit Fliehkraft bis nach Buenos Aires und Montevideo überhaupt ein geborener Sohn oder ein geborener Autor? --
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Contributors
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- Open Author
Dieter Zwicky
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