Die Methodik des EuGH Im Urheberrecht
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Das Urheberrecht ist heutzutage europaisch gepragt. Der EuGH konkretisiert im Rahmen einer autonomen Auslegung zunehmend unbestimmte Rechtsbegriffe. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die Rechte der offentlichen Wiedergabe und der offentlichen Zuganglichmachung, den Werkbegriff und die Privatkopieschranke. Verena Roder systematisiert die EuGH-Rechtsprechung zum Urheberrecht und leistet einen Beitrag zur europaischen Methodik. Sie untersucht die Urteilsbegrundungen des EuGH. Hervorzuheben sind die Ausfuhrungen zur Bedeutung des Volkervertragsrechts mit seiner Direktivwirkung auf das europaische Sekundarrecht. Die rechtlichen Leitlinien, die der EuGH entwickelt, konnen im Urheberrecht auf eine Fulle von Konkretisierungsmaterial gestutzt werden, auch auf einen systematischen Zusammenhang verschiedener Rechtsakte. Die Autorin arbeitet die besondere Bedeutung des vorgelegten Sachverhalts fur die Auslegungsentscheidung heraus. Abgerundet wird die Untersuchung durch einen Blick auf die kompetenzrechtliche Problematik derartiger Vorlageentscheidungen. --
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Verena Roder
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