"Sich träumend über die Misere zu erheben"
Work detail
Träume inspirierten nicht nur die Surrealisten Anfang des 20. Jahrhunderts, sie bestimmen auch später im Phantastischen Realismus das künstlerische Schaffen. Diese Stilrichtung wird jedoch von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs überschattet, weshalb in der Beschäftigung mit dem nächtlichen Erleben oft traumatische Kriegserfahrungen zum Ausdruck kommen. So auch im zwischen Traum und Alptraum changierenden graphischen und zeichnerischen Werk von Caspar Walter Rauh (1912-1983), einem wichtigen Vertreter des Phantastischen Realismus in Deutschland. "Sich träumend über die Misere zu erheben, sich eine eigene Welt zu bauen - einen Zaubergarten", ist sein Ziel. Mal düster, mal mit Augenzwinkern erträumt er bizarre Welten voller Mischwesen. Exhibition: Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, Saarbrücken, Germany (27.04.-17.06.2017).
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Caspar Walter Rauh
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