Öffentliche und geheime Stimmabgabe
eine wahlrechtshistorische und ideengeschichtliche Studie
Die obligatorische geheime Stimmabgabe bei allgemeinen politischen Wahlen und Abstimmungen gilt als unumstrittenes Kernelement westlicher Demokratien. Doch aktuelle Entwicklungen, wie z.B. der starke Anstieg der Briefwählerzahl oder die Einführung von Onlinewahlen durchlöchern das Institut der obligatorischen Geheimwahl und werfen die Frage nach der modernen Demokratien angemessenen Form der Stimmabgabe neu auf. Das Buch bietet – national wie international – erstmals einen umfassenden Überblick über die vielfältigen wahlrechtshistorischen Entwicklungen und ideengeschichtlichen Kontroversen zum Thema öffentliche und geheime Stimmabgabe. Die Studie umfaßt den Zeitraum von der Antike bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Für das 19. Jahrhundert wird ein besonderes Gewicht auf die Wahlrechtsdebatten in den USA, England, Australien und Deutschland gelegt. Das Buch richtet sich an Politikwissenschafter, Juristen und Historiker. Der Verfasser ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Greifswald und Adjunct Faculty Member am Department for Sociology der New School for Social Research, New York.
Overview
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Contributors
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Hubertus Buchstein
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