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Bekenntnisse eines alten Schulmeisters

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Bookitis Pick
Bekenntnisse eines alten Schulmeisters
BE
Adolf Ey2 editions

Die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ schreibt: Erlebte Freude auch andern zuwenden zu wollen und ein gutes Buch empfehlen — das kann dasselbe sein. Es ist dasselbe, wenn wir die Leser auf die soeben erschienenen „Bekenntnisse eines alten Schulmeisters“ von Prof. Adolf Ey, einem Schulmann und Poet dazu, hinweisen. Als armer Bergleute Kind zur Welt gekommen, hat Ey seine Jugend in Clausthal verlebt, dort das Gymnasium besucht und sein Abiturium gemacht. Dann hat er in Göttingen studiert, dort von der Theologie den Übergang zur neueren Philologie gefunden, hat in einem englischen Institut bei Villeneuve am Genfer See zeitweilig unterrichtet und ist hierauf Lehrer am Johanneneum zu Lüneburg geworden. Von der Ilmenau ist Ey an die Leine, ans Lyzeum II in Hannover gezogen, um, nach einer kürzeren Lehrtätigkeit in Flensburg, endgültig in der hannoverschen Provinzialhauptstadt sein Heim aufzuschlagen. Wenn Ey auch weniger köstlich von seiner Familie Leben und seiner Jugend in den Harzstädtchen geschrieben hätte, seine Erinnerungen aus der Zeit von 1848 und später aus den Kriegsjahren 1866 und 1870 müssen das Buch jedem lieb machen, mag er selbst dem Lehrerberufe völlig fernstehen. Aber absichtsvoll hat Adolf Ey seine Erinnerungen als Schulmeisterbuch in die Welt geschickt, denn in diesen seinen beruflichen Bekenntnissen beruht ihr über den Augenblick hinausreichender Wert. Nicht um mit der Bezeichnung zu kokettieren, sondern weil er in dem alten und guten Worte Schulmeister einen Ehrentitel erblicken mußte, hat Ey seinem Lebensrückblick diesen Namen gegeben. Daß er mit seinen Schilderungen die Klippe des Doktrinären glücklich umschiffen konnte, liegt an dem sonnigen Humor, der seine ganze Lebensauffassung ebenso durchleuchtet, wie seine schriftstellerische Darstellung. Und nur ein Mensch mit einem wahrhaft goldenen Herzen, dem der Eltern Art sich gleichermaßen verklärt, wie das Gedenken an seine prächtige Frau, der er in seinem Buche das schönste Denkmal gesetzt hat, vermochte er der „schulmeisterlichen“ Betrachtung einen solchen Reiz zu geben, wie Adolf Ey es hier getan hat...

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  • Adolf Ey

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