Sabrina Labis
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Bedeutung erlangen, geliebt werden, auf einem Podest stehen - derlei Wunschvorstellungen bilden nicht nur den Anlass für Schönheitswettbewerbe, sondern sind ebenso die Grundlage für die Sportindustrie wie für Castingshows oder Social-Media-Plattformen. Denn was tun wir nicht alles für Aufmerksamkeit? Aber: Wer bewertet wen? Und aufgrund welcher Kriterien? Und wer ist am Ende die Nummer Eins? Sabrina Labis reflektiert in ihrer Arbeit, die in dieser Publikation erstmals umfänglich präsentiert wird, Werte- und Bewertungssysteme, wobei ArtFacts.Net? ihr Hauptanknüpfungspunkt ist. Diese Plattform bedient sich eines Algorithmus, der KünstlerInnen auf der Basis ihrer Ausstellungsbeteiligungen taxiert und eine entsprechende Rangliste erstellt. Dabei wird eine Objektivität der Kriterien suggeriert, die sich aus einer einfach strukturierten Kunstwelt zu ergeben scheinen. Sabrina Labis führt uns durch eine virtuelle Messearchitektur - eine Art Leerformel, die den White Cube als idealen Ausstellungsraum karikiert. Die Schweizer Künstlerin nutzt mit großer Selbstverständlichkeit die digitale Bilderwelt, verknüpft sie mit Animationen, Bildcollagen und eigenen Aufnahmen und spinnt so ein multidimensionales Assoziationsnetz, das Spiellevels, SkiläuferInnen, Künstlerkarrieren, Kunstwerkwerte und Kollaborationen von Kunstschaffenden, KuratorInnen und InvestorInnen im Widerspruch von Markt und Idealismus gefangen hält. Exhibition: Kunstmuseum Luzern, Switzerland (10.12.2016-12.02.2017).
Overview
Shared work-level identity and catalog context.
Contributors
People credited with this work in the active catalog.
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Sabrina Labis
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Sigrid Hermann
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Claudio Vogt
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Heinz Stahlhut
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Eveline Suter
Editions
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