Zwischen Identitätsbewahrung und Akkulturation
Work detail
Die Geschichte deutscher Siedlungskolonien in Übersee erfährt ein zunehmendes wissenschaftliches Interesse. Musik und Theater bildeten von Anbeginn an Schwerpunkte im kulturellen Leben der Kolonisten. Zunächst noch stark geprägt von volkstümlichen Genres, entwickelten sich die Siedlungskolonien mit zunehmender Urbanisierung zu Orten kunstmusikalischer Aktivitäten mit der Gründung von Orchestern, Streichquartettensembles und dem Heranwachsen oder dem Zuzug ausgebildeter Komponisten. Die deutschen Kolonisten standen dabei immer im Spannungsfeld zwischen der Akkulturationmit der Kultur der Mehrheitsgesellschaft und der eigenen Identitätsbewahrung, das insbesondere im frühen 20. Jahrhundert auch zu Segregationsbestrebungen und Assimilierungsdruck führte. Der vorliegende Band fasst die Beiträge einer internationalen Tagung in Florianópolis und Blumenau, Brasilien, zusammen und eröffnet erstmals eine umfassende und weltumspannende Perspektive auf das Phänomen deutscher Musikgeschichte in Übersee
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Music of German Emigrants Outside Europe in the 18th and 19th Centuries (Conference) (2016 Florianópolis, Santa Catarina, Brazil; Blumenau, Brazil)
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