Maximilian I. (1459-1519)
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Um 1500 war die Reichsstadt Augsburg ein Handelsknotenpunkt und unter Maximilian wurde sie zu einer internationalen Finanzmetropole. Auch besass Augsburg eine ganz besondere Bedeutung für den Kaiser: als Zentrum für Kunst, Wissenschaft, Politik und Festkultur, wie der Katalog zeigen wird.0Das Wirken und Maximilians I. Bestreben um seine ?Gedechtnus? - die Erinnerung - sind vermeintlich bestens erforscht. Doch aus reichsstädtischer Perspektive erhielt er als Kaiser, Auftraggeber und Schuldner wenig Beachtung. Wie keine andere Stadt profitierte Augsburg von seiner Vernetzung mit Maximilian und so liegt es nahe, anlässlich des 500. Todestages diesem Verhältnis im Maximilianmuseum Augsburg eine Ausstellung zu widmen. Denn Augsburgs rasanter Aufstieg zur Handelsmetropole wie auch zum Zentrum für Diplomatie, Wissenschaft und Kunst ist in weiten Teilen in seiner Beziehung zu Maximilian begründet.00Der Katalog beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Augsburg und ?seinem? Kaiser und versucht sich dem Phänomen zu nähern, was die Reichsstadt ausser dem Geld für den Kaiser so attraktiv machte, dass er dem Rat der Stadt mitteilte, ?ein Bürger der Stadt? bleiben zu wollen.0Durch den Perspektivenwechsel sind neue Fragestellungen und Erkenntnisse möglich geworden, die gemeinsam mit bisher unbekannten Objekten dem bisherigen Maximilianbild interessante Aspekte hinzufügen.00Exhibition: Maximilianmuseum Augsburg, Germany (15.06. - 15.09.2019).
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Contributors
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Heidrun Lange-Krach
Editions
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