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Ökologische Kommunikation in Deutschland

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Bookitis Pick
Cover for Ökologische Kommunikation in Deutschland
ÖK
Image source: Open Library
Karl-Werner BrandJosef DeisböckAngelika PoferlKlaus EderMarion Dreyer2 editions

Die vorliegende Studie ist das Ergebnis von Uberlegungen, die am Europlii schen Hochschulinstitut in Florenz ihren Ausgang nahmen. Die grundlegende Idee war eine einfache: Soziale Bewegungen, insbesondere die Umweltbewe gung, haben die Struktur der Offentlichkeit, den offentlichen Diskurs verandert. Die Vorstellung, daB soziale Bewegungen entweder die Institutionen tiberrennen oder sich an ihnen die Kopfe einrennen (das sind in etwa die beiden alternativen politisch-ideologischen Erwartungen bzw. Wunschvorstellungen) hat mit der Rea liHit wenig zu tun. Die Frage Instituti~ soziale Bewegung wurde unterlau fen durch einen Wandel offentlicher Diskurse, die soziale Bewegungen in Gang gesetzt hatten und in denen sie sieh reproduzierten. Ein altes Forschungsinteresse, die Frage nach Struktur und Funktion von Offentlichkeit in modernen, demokra tisch verfaBten Gesellschaften fand hier einen neuen realen AnschluBpunkt. Mit der Wiederbelebung des offentlichen Raumes durch soziale Bewegungen belebte sich auch ein soziologisches Untersuc:hungsfeld wieder, das in den Hin tergrund geriickt war und wenig Aufmerksamkeit mehr verbuchen konnte, niim lich die Soziologie der Massenmedien und der offentlichen Meinung. Der Sozio logie der Massenmedien, verloren in den alten Fragen nach den Effekten von Massenmedien (insbesondere nach den Effekten von Gewaltdarstellungen im Fernsehen) lieferte die veriinderte Realitiit neue Fragestellungen. Die Soziologie der offentlichen Meinung, die zum Meinungsforschungsgeschiift der Fliegenbein ziihlerei tendierte, wurde theoretisch wieder attraktiv. Die soziologische Refle xion folgte mit neuen Begriffen: offentliche Kommunikation, offentlicher Dis kurs, Framing (die Einpassung von Realitiit in kognitiv handbare interpretative Formen) oder Konstruktivismus haben dazu beigetragen, ein altes Feld soziologi scher Reflexion auf die moderne Gesellschaft neu zu erschlieBen.

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  • Karl-Werner Brand

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  • Josef Deisböck

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  • Angelika Poferl

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  • Klaus Eder

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  • Marion Dreyer

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